Wir gehen, stehen und sitzen, greifen nach etwas, arbeiten am PC, tragen Lasten, eilen zumhandy_angebote nächsten Termin – und denken kaum darüber nach, wie wir es tun. Dabei sind es gerade diese alltäglichen und unbewusst ausgeführten Tätigkeiten, die unseren Bewegungsapparat am stärksten prägen.

Körperlichkeit und Bewusstsein verbinden, hier setzt die Alexander-Technik an. Jeder Mensch entwickelt im Laufe der Jahre Verhaltensweisen, die nicht selten den Rahmen seiner Möglichkeiten begrenzen. In einer körperlichen Verspannung werden sie sichtbar: Wir ziehen uns in unser Innerstes zurück; oder wir versuchen „Rückgrat“ zu beweisen. Dabei bestimmt die Macht der Gewohnheit unser Tun. So ist es kaum möglich, Verhalten einfach dadurch zu ändern, dass man es sich „vornimmt“. Bewusstes“Geradesitzen“ gelingt in der Regel nur für einen kurzen konzentrierten Moment, häufig auch gar nicht. Und während wir glauben, aufrecht zu sitzen, zu stehen oder zu gehen, belasten und verspannen wir Körperpartien, die dafür gar nicht zuständig sind.

Impulse durch Handkontakt sowie mentale Anweisungen für eine gedankliche Neuausrichtung zeigen verblüffend schnell und klar, welche Möglichkeiten uns mit der Alexander-Technik zur Verfügung stehen. Durch gezieltes Training gewinnen wir langfristig eine neue Wahl- und Entscheidungsfreiheit in der Art unseres Verhaltens – so können wir das gesamte Spektrum unserer körperlichen und geistigen Funktionen besser nutzen.